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Fragen und Antworten - FAQ
Häufig gestellte Fragen
Allgemeine Fragen zum KOSKINO Filtersystem
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Jein. Wenn Ihre Gemeinde über eine 4. Reinigungsstufe in der Kläranlage verfügt, könnte dort unter großem Energieaufwand auch Mikroplastik gefiltert werden. Diese 4. Stufen sind jedoch in erster Linie dafür konzipiert, Spurenstoffe wie Arzneimittel aus unseren Abwässern zu separieren. Was macht man zudem mit Tonnen von Klärsand und Aktivkohle, wenn diese auch noch mit Mikroplastik kontaminiert wären? In Bayern gibt es ca. 2400 Kläranlagen. Weniger als 10 verfügten 2023 über eine 4. Reinigungsstufe. Auch wenn ein Teil der Schleifpartikel im Klärwerk herausgefiltert wird, scheint es doch schlau zu sein, diese Produktionsabfälle erst gar nicht einzuleiten.
Das System kommt mit TACUBOMATIC-Geräten bestens klar. Es wird mit einem kleinen Schaltgerät ausgeliefert, welches an der DC-Rundsteckdose Ihrer Maschine andockt. Dieses Gerät schaltet die 230V für die Pumpe und auch Ihren Luftfilter, wenn Sie mögen. Die bisherige Tacubo Pumpen-Luftfilter-Einheit kann jedoch nicht weiter verwendet werden.
Wenn Sie bereits einen Nylonstrumpf als Vorfilter benutzen, ist das besser als gar nichts. Dieser ist in der Lage, ca. 30% der anfallenden Schleifabfälle aufzufangen. Der überwiegende Teil dieser Abfälle ist jedoch weitaus kleiner als die Maschen des Nylongewebes. Folglich ist es nicht ausreichend, nur auf diese Art der Filtration zu vertrauen.
Für KOSKINO können Sie ganz normales Leitungswasser verwenden. Ist Ihr Wasser jedoch sehr hart, kann das die Durchflussrate des Filtergewebes verlangsamen. Liegt die Wasserhärte bei Ihnen über 15 °dH, empfehlen wir für die Erstbefüllung enthärtetes Wasser. Den Wert erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger.
Alternativ können Sie dem Leitungswasser bis zu 10 Liter destilliertes Wasser beimischen – das sorgt in vielen Fällen für einen passenden Härtegrad.
Für die Befüllung benötigen Sie insgesamt knapp 40 Liter Wasser.
Bei Koskino handelt es sich um ein geschlossenes System ohne Zufluss von außen. Der untere Behälter wird fast randvoll mit ca. 40l Leitungswasser befüllt. Dieses Wasser wird beliebig oft in den Schleifraum gepumpt, gefiltert und dann wieder nach oben gepumpt…. Sollte einmal mehr Schleifwasser anfallen, als der obere Filterbehälter fassen kann, verfügt dieser über ein zweifach redundantes Überlaufsystem. Das Schleifwasser gelangt dann unter Umgehung des Filters sofort in den Auffangbehälter und wird beim nächsten Durchlauf gereinigt.
Aktuell besteht für ein derart heterogenes und potenziell schadstoffbelastetes Stoffgemisch keine praktikable stoffliche Recyclinglösung. Eine weitergehende Verwertung würde das Risiko bergen, enthaltene Schadstoffe in andere Produktkreisläufe zu überführen. Dies wäre weder aus ökologischer noch aus rechtlicher Sicht sinnvoll.
Für einen regulären Optikerbetrieb gilt:
Die getrockneten Rückstände fallen üblicherweise in solchen Mengen an, dass sie in der Regel über den Restmüll entsorgt werden.
Für Betriebe mit erhöhtem Anspruch an Entsorgungssicherheit und Nachvollziehbarkeit bietet KOSKINO darüber hinaus die Möglichkeit, die gefilterten Partikel zu sammeln und über ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen fachgerecht entsorgen zu lassen.
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